Das Problem | sundaysforlife

Jede Abtreibung tötet einen Menschen

Jede Abtreibung führt zur gewaltsamen Zerstörung eines Menschenlebens. Aus technischer Sicht ist der Schwangerschaftsabbruch in der Regel ein blinder, chirurgischer Eingriff, der in einer der empfindlichsten Körperregionen der Frau stattfindet.

Allein in Deutschland fühlen sich jedes Jahr über 100.000 Frauen zu dieser Entscheidung genötigt.1

Eine Abtreibung, die oft verharmlosend als Schwangerschaftsabbruch bezeichnet wird, entfernt das sich entwickelnde, ungeborene Kind aus der Gebärmutter der Frau. Dabei wird es meistens – je nach Abtreibungsmethode – auf brutale Art und Weise zerstückelt.


Illustration einer stillenden Frau

Mensch ist Mensch

Im Moment der Befruchtung bildet sich das gesamte Erbgut eines einzigartigen menschlichen Wesens aus - dazu gehören Geschlecht, Augenfarbe und andere Merkmale. Der einzige Unterschied zwischen jemandem zum Zeitpunkt kurz nach der Befruchtung, vier Monate nach der Empfängnis, zwei Jahre nach der Geburt oder mit 17, 35 oder 80 Jahren ist lediglich das Entwicklungsstadium, das sich durch Ernährung und Zeit verändert. Ansonsten gibt es keine Unterschiede. 

Der Mensch ist und bleibt ein Mensch.


Was bedeutet „pro-life“?

Der aus dem Englischen übernommene Begriff „pro-life“ bedeutet „für das Leben“. Der Begriff wurde im Zusammenhang mit der Ablehnung von Abtreibung als massive Menschenrechtsverletzung geformt. Ganz egal, wie sehr eine Abtreibung eine Mutter, die kein Kind möchte, „entlastet“ – es handelt sich um einen Eingriff, der gegen die Grundsätze der Medizinethik und der Menschenwürde verstößt.

Frau mit Herzen


Arzt untersucht eine junge Frau

Richte keinen Schaden an

Primum non nocere!  Dieser lateinische Satz, der als Grundprinzip jeglicher medizinischen Interventionen gilt, bedeutet: "Erstens, richte keinen Schaden an". Wie der Hippokratische Eid, der ebenfalls schwört, "niemals Schaden anzurichten", erinnert er daran, dass die Rolle des Arztes darin besteht, zu heilen, nicht zu schaden.

Zwar bergen viele chirurgische Eingriffe das Risiko, Schaden anzurichten, doch ihre Absicht ist es, dem Patienten Heilung zu verschaffen. Die ausdrückliche Absicht eines Schwangerschaftsabbruchs besteht jedoch darin, den Embryo oder Fötus zu töten. Ein Schwangerschaftsabbruch mag zwar ein inzwischen standardisierter, weitestgehend sicherer Eingriff sein, aber er ist keineswegs harmlos oder gutartig.